Kundenportrait: mit Disziplin gegen Diabetes!

 

In meinem 11. Lebensjahr wurde mir Diabetes Typ1 diagnostiziert.

 

Ich heisse Sandra, bin 29 Jahre alt, lebe in Zürich und mit dieser einschneidender Diagnose ging es mir 2 Jahre relativ gut, ich war sehr diszipliniert. Doch dann ging es bergab.

Ich habe in der Schule Probleme bekommen und habe mich immer mehr in mein Zimmer zurückgezogen. Irgendwann ging ich gar nicht mehr zur Schule und habe sehr viel Zeit in meinem Zimmer verbracht. Je länger die Situation dauerte, desto mehr habe ich angefangen aus lauter Frust und Langeweile den Kühlschrank aufzusuchen und zu essen.

Das ging viele Jahre so weiter. Ich ging zur Ernährungsberatung, habe an einem Programm des Kinderspital Zürichs teilgenommen, bei dem Sport und Ernährung im Vordergrund standen, aber so wirklich motiviert war ich nicht.

 

Inzwischen, 10 Jahre später, war ich 1.63m gross und wog ca. 140 Kilo.

 

Im Mai 2015 ging mein grösster Traum in Erfüllung. Eine Hündin zog bei meiner Mutter und mir ein! Doch aufgrund verschiedenster Unsicherheiten und Ängsten, die ich im Laufe der Jahre «angesammelt» habe, überliess ich alles was mit dem Hund zu tun hatte, meiner Mutter. Erst im Jahr 2016 hat sich das geändert. Ich habe damals eine mir heute sehr nahe Freundin und ihre Hündin kennengelernt.

Nach einem ersten Gespräch am Telefon, hat mich Carla an Nina verwiesen und im Mai 2016 gings mit dem Training los.

 

Wie ich heute sagen kann, der Beginn einer spannenden Reise! Ich habe Dinge über mich selbst gelernt, die ich nie für möglich gehalten habe:

 

  • Ich habe Spass an der Bewegung
  • Ich verschiebe nach und nach meine Grenzen
  • Hügel, die früher Berge waren, sind inzwischen Hügel
  • Ich habe letztes Jahr mit einer Freundin zusammen 12 km an einem Tag zurückgelegt, zusammen mit unseren Hunden
  • Ich mache selber Ausflüge mit unserer Hündin, zum Beispiel auf die Rigi
  • Alltägliche Dinge, wie Schuhe zubinden, Treppensteigen, sich auf den Boden setzen und aufstehen, werden von Tag zu Tag leichter.
  • Zukunftspläne, wie eine eigene Wohnung und mit Hunden zu arbeiten, also beruflich Fuss zu fassen, werden realistisch

 

Natürlich gibt es auch Dinge, die nicht so laufen, wie ich es mir vorstelle. Die Ernährungsumstellung fällt mir sehr viel schwerer als gedacht, ich möchte jede Übung gleich beim ersten Mal perfekt beherrschen und auch meinen Trainingsplan, den Nina mir zusammengestellt hat, wird nicht immer eingehalten.

 

Aber ich weiss, dass das alles zum Lernprozess dazugehört.

 

Ich bin Nina sehr dankbar für ihre Geduld. Ich habe die für mich richtige Trainerin gefunden und bin froh, dass ich mich für das Training mit RICHTIG-bewegen entschieden habe.

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